Vorgestellt...
In dieser Rubrik treffen Sie KAD-Fahrer und ihre Schmuckstücke:
Wenn auch Sie Ihr Fahrzeug hier sehen möchten, schicken Sie mir eine email mit
mindestens drei guten Fotos und einer Beschreibung von Ihrem Wagen und vielleicht
auch von Ihnen.
| Diplomat B 5.4S (1976)
von Gunnar Winter
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Dieser Diplomat V8 ist aus dem Baujahr 1/1976. Er wurde vom ersten Besitzer bis 1979 in Hamburg gefahren und dann ebenfalls nach Hamburg verkauft. 1989 wurde der Wagen nach nur 88000 km abgemeldet. Er wurde dann von einem Opel-Händler in Husum für 12 Jahre stillgelegt. 2001 wurde er dann von einem weiteren Besitzer in Norddeutschland erworben, der die wenigen Problemzonen der Karosserie reparierte und den Wagen neu lackieren ließ. 2003 konnte ich den Wagen schließlich erwerben, nach dem ich ein halbes Jahr zuvor beim ersten Verkaufsversuch des Besitzers zu spät kam. Dieser Verkauf platze damals aber glücklicherweise. Die Technik des Wagens war zu diesem Zeitpunkt noch nicht überarbeitet, was aber durch die lange Standzeit dringend nötig war. Weiterhin rüstete ich den Wagen wieder in den Originalzustand zurück, da der Felgengeschmack des Vorbesitzers sich nicht mit meinem deckte. Die Innenausstattung war bis auf den Himmel in einem selten guten Zustand. Mittlerweile wurden von mir überholt: Zylinderköpfe, Zündanlage, Getriebe, Bremsanlage und Vorderachse komplett. Da mein Diplomat recht spartanisch (hanseatisch) ausgestattet war, habe ich folgende Originalextras nachgerüstet: Wärmeschutzverglasung, Klimaanlage, Scheinwerferwaschanlage, Gurte hinten, Kopfstützen hinten passend in Stoff/Kunstleder, Zusatzscheinwerfer, Nebelschlussleuchte, Faltersatzrad, Aussenspiegel rechts, Windabweiser für Schiebedach und das zeitgenössische Spitzenradio von Blaupunkt, Modell Berlin mit Schwanenhals mit den originalen Zusatzlautsprechern hinten.
(G.W.)
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| Diplomat B 2.8E (1969)
von Jochen Schroth
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Mein Diplomat 2,8E ist ein sehr frühes Modell aus dem Jahr 1969. Er wurde nach Gennevilliers (Frankreich) ausgeliefert. Der Erstbesitzer fuhr ihn bis zum Jahr 2001 ca. 95.000km und lies ihn glücklicherweise immer in einer Opelwerkstatt warten, leider mit teilweise falschen Ersatzteilen, wie z.B. Wasserpumpe, Zierleistenclipse, Schrauben usw. Ab 2001 war er dann bei einem Alt - Opel Sammler in Lagny sur Marne (20 km östlich von Paris). Über das Internet habe ich ihn im Juli 2004 entdeckt und "blind" am Telefon gekauft, was glücklicherweise gut gegangen ist. Ich habe ihn also fast 650km auf eigener Achse überführt, ohne Probleme. Das Auto befindet sich im guten Zustand, lediglich die Polsterung ist verschlissen. Ein sehr gute Kunstlederausstattung wird im Sommer eingebaut. Die Wasserpumpe, den Scheibenwischermotor habe ich schon ersetzt und ein zeitgenössisches Radio eingebaut. Gründlich gereinigt habe ich ihn natürlich auch. In
der Werkstatt wurden H4 Scheinwerfer, Traggelenke unten und die
Spurstangenköpfe ersetzt. Das Auto hat bis auf die Zusatzscheinwerfer
keine Sonderausstattung, nicht mal Gurte. Lt. Tüv kann ich die gelben Rückleuchten
und Zusatzscheinwerfer im orig. Zustand belassen. (Jochen
Schroth) |
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| Diplomat B 5.4S (1977)
von Thomas Schneider
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Im Dezember 2002 kaufte ich mir diesen schwarzen Diplomat (EZ 11.11.1977) aus Hamburg für 1900 Euro. Der Wagen war äußerlich nicht mehr so die Wonne, Radkästen und Endspitzen hinten waren durch, hier und da eine Schwellung, und der Wagen hing hinten ziemlich durch. Dafür war der Innenraum 1A (Cordsitze, Himmel, elektrische Fensterheber, Schiebedach) und auch der Vinylbezug waren im guten Zustand. Ich fuhr die 250 km mit roten Nummern ohne Probleme und mit viel Spaß nach Hause. Anfang 2003 kümmerte ich mich um neuen Tüv (3 Bleche, Bremsklötze, Auspuff) und gönnte mir "danach" noch die 15 Zoll Chromfelgen, die nicht jedermanns Sache sind (nicht wahr, Gunnar!). Ein halbes Jahr später passierte das UNFASSBARE: Beim Gasgeben qualmte der linke Auspuff, beim Gaswegnehmen der rechte und aus der Motorentlüftung qualmte es wie aus einer Lokomotive. Was war passiert? Die Kolbenringe des 5. Zylinder waren gebrochen und lagen in der Ölwanne bzw. vor dem Sieb der Ölpumpe. Dann ging das Geldausgeben los: Gebrauchter Motorblock mit Kolben, Köpfe überholt mit Neuteilen, neue Edelbrockspinne mit Vergaser, Motordichtungssatz, Aus- und Einbau mit Theo (ohne Bühne) 2000 gr. Nerven und 3 Kästen Bier (es war im heißen August 2003). Dann lief der Motor wieder gut. Anfang 2004 kam nochmals eine Runderneuerung der Karosserie (Radkästen, Endspitzen, Kofferraum links) inklusive einer Komplettlackierung. Die Gesamtkosten belaufen sich mittlerweile auf 5200 Euro, aber dafür ist der Diplo wieder salonfähig und kommt dieses Wochenende wieder in die Scheune zum Winterschlaf...............bis zum April 2005.....zur nächsten Saison.
(Thomas
Schneider) |
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| Diplomat B 5.4S (1969)
von Fabien Freche
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Dieser Diplomat V8 ist aus dem August 1969 und damit einer der frühen KADs. Er konnte im Jahr 2000 von Fabien in Nizza erworben werden. Wie an den Nummernschildern zu ersehen ist, lebt Fabien in Frankreich, im Umland von Paris. Fabiens Diplomat verfügt über eine Klimaanlge, einen Tempomat (zeitgen. Zubehör) sowie eine Velourausstattung, die in Frankreich viel seltener zu finden war als in Deutschland. In Frankreich ist die Teilebeschaffung sehr schwer, dennoch erneuerte Fabien das Vinyldach. Mittlerweile konnte er auch die originalen Nebelscheinwerfer und Stossstangengummis nachrüsten. Der Diplomat hat bis heute 197.000 km absolviert und ist damit "gut eingefahren". Neben dem Diplomat besitzt Fabien noch einen Commodore B Coupé von 1977 und einen Citroen DS von 1973.
(G.W.) |
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| Kapitän B 2.8S (1969)
von Udo Merkt
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Hier sehen wir einen von nur 11017 gebauten Kapitän B aus dem August 1969. Udo konnte diesen Wagen im Dezember 2003 komplett und fahrbereit erwerben, allerdings zeigte sich bald, dass die Karosserie starke Rostschäden aufwies. Daraufhin entschloss sich Udo, den Wagen komplett zu zerlegen und alle betroffenen Partien zu erneuern. Einen ausführlichen Bericht wird es dazu geben, wenn der Wagen fertiggestellt ist. Die Technik ist mittlerweile überholt und der Lackiertermin wurde für Anfang Februar vereinbart. Alle Teile wurden im originalen Zustand belassen und gegebenenfalls aufbereitet, diverse Patina blieb erhalten. Aus Sicherheitsgründen hat Udo die Bremsanlage vom Diplomat V8 verbaut, komplett mit neuen Sätteln, Scheiben, Leitungen und Schläuchen, ansonsten wird alles wieder original. Zwischenzeitig fährt Udo einen Senator B 24V CD mit Businessausstattung.
(G.W./
U.M.) |
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| Diplomat B 5.4S (1973)
von Jan Alfers
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Dies ist der Diplomat B 5.4S von Jan Alfers aus Holland. Jan besaß auch schon zwei Admiral B, einen davon mit dem Baujahr 1969, von denen er sich mittlerweile wieder getrennt hat. Diesen Diplomat konnte er im Sommer 2004 erwerben, nachdem er schon eine Weile danach gesucht hatte. Der Diplo befindet sich zu 90% im Originalzustand und wurde 2003 neu lackiert, nachdem er 1999 aus Deutschland kam. Der Farbton ist allerdings nicht aus der Opelfarbpalette. Ab Werk schon war Jans Diplomat mit der originalen Klimaanlage ausgestattet und hatte ursprünglich elektrische Fensterheber, die allerdings beim Tausch der Türen den Kurbelantrieben gewichen sind. Der Motor wurde mit Teilen aus dem Edelbrock-Programm verschönert. Wie Jan berichtet, ist der Diplomat in Holland für viele ein völlig unbekanntes Auto. Man ist dort sehr erstaunt, dass es so einen Opel gab. Falls jemand einen Admiral Kranken- oder Leichenwagen abgeben möchte, kann er sich gerne melden. Jan würde ihn bestimmt kaufen.
(G.W./
J.A.) |
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| Diplomat B 5.4S (1977)
von Thomas Blunck
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Dieser
Diplomat B V8 wurde von mir nach langer Suche (2 Jahre) eines guten
Exemplars im Oktober 1993 gekauft. Bei meiner Suche war entscheidend, dass
es ein spätes Exemplar (Produktionsjahr 1977) mit sehr guter Ausstattung
in dunkelblau mit blauer Innenausstattung sein sollte. Der Diplomat wurde
vom Erstbesitzer im Frühjahr 1977 bestellt und am 25. Mai 1977 erstmals
in Offenbach zugelassen. Der Erstbesitzer war und ist Generalkonsul und
der Diplomat wurde durch den Chauffeur bewegt und gepflegt. Zudem wurde
der Wagen scheckheftgepflegt und außergewöhnlich gut behandelt, so dass
er beim Kauf im sehr guten bis guten Zustand war. Eigentlich wollte der
Erstbesitzer das Auto behalten und die Ehefrau sollte das Auto als
Einkaufswagen ! (Frankfurt) behalten. Aber so ein großes
Auto braucht Platz und eine/n erfahrenen Fahrerin, so entschloss sich der
Besitzer, den Diplomat zu verkaufen. Der Käufer, wohnhaft in der Nähe
von Cuxhaven, hat das Auto im Frühjahr 1993 für seine Hochzeit! gekauft.
Glücklicherweise hat dieser den Wagen, den ich das erste Mal bei einem
Manta A und B- Treffen in Brokstedt (Schleswig-Holstein) im August 1993
gesehen habe, wieder verkauft. Und da habe ich zugeschlagen. Das Auto wurde dann normal zugelassen, in den nächsten Jahren vom April bis November auch zum täglichen Fahren zur Arbeit (90 KM) genutzt, ohne irgendein Problem. Auch für Urlaubsfahrten wurde Diplo eingesetzt. Aufgrund der sich erhöhenden Kfz-Steuer habe ich den Diplomat dann ab 2001 mit einer 07-Nummer versehen. Bewegt wird er nur bei schönem Wetter, auch im Winter. Die gefahrene Kilometer-Jahresleistung liegt bei bis zu 6.000 Kilometer. Da freut sich die Mineralölindustrie! Ansonsten ist das Auto unverkäuflich!
Ausstattung:
EFH, ESSD, Niveau, Color, Scheinwerfer Wisch-Wasch, Alufelgen, Servolenkung,
Kopfstützen hinten, Faltersatzrad. Zusätzlich:
Edelstahlauspuff, versteckte CD-Anlage mit Original-Opel Radio, Edelbrock-Vergaser
(Thomas Blunck)
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| Diplomat B 5.4S (1975)
von Rüdiger Götz
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Hola que tal, ich komme aus der Heimatstadt (fast) aller Diplomats, aus dem schönen Rüsselsheim. Seit ca. 18 Jahren bin ich begeisterter Oldtimerfan . Angefangen hat meine Leidenschaft mit einem Kadett C Coupe und einen Commodore GS/E. Danach folgten noch so einige Old- und Youngtimer. Aber meine Highlights waren definitiv ein 66er Ford Mustang Convertible und ein 58er Opel Kapitän. Beide Fahrzeuge habe ich 6 Jahre besessen und beide wurden von mir komplett restauriert. Vor ca. 4 Jahren hatte ich meinen Fuhrpark verkauft, um mich um meine Familie zu kümmern. Nachdem nun meine Kinder größer sind, hat mich seit Anfang des Jahres die Oldtimerszene wieder. Ich hatte an mein neues Fahrzeug nur zwei Bedingungen gestellt: Ein V8 und ein Opel muss es sein. Somit war klar, dass es ein Diplomat wird. Diplomat A oder B war mir anfangs noch egal. Nachdem ich mir so einige Wagen angeschaut hatte, ging es immer mehr in Richtung Diplo B. Die Karosserieform hatte mich gefangen ( kantig und bullig wie ein Mustang...). Nach ca. einem halben Jahr fand ich einen zu 80 % fertigen Diplomat in Dortmund. Dieser hatte die Subtanz, um erst einmal einige Stunden in der Werkstatt zu verschwinden. Allerdings habe ich die Schäden an einen Auto, das 15 Jahre gestanden hat, unterschätzt. Der Auspuff war komplett durch und die Bremsanlage sowie die Reifen waren fertig. Jetzt bin ich soweit, dass der Wagen wieder rollt und Ende des Jahres sein H-Kennzeichen bekommen wird. Es sind noch ein paar Kleinigkeiten zu machen, aber ich habe ja noch Zeit.
Kurze Beschreibung des Diplo:
Originale
Ausstattung: El. Schiebedach, el. Fensterheber, Color, Zusatzfernlicht, Nebellicht vorne und hinten, el. Antenne, Scheinwerfer-Waschanlage, Klima (wurde leider vom Vorgänger ausgebaut und verkauft) Folgende Ausstattung habe ich entfernt
Rüdiger Götz
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| Diplomat B 5.4S
(1973)
von Olaf Rattmann
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Mein
Opel Diplomat hat das Licht der Welt im Februar 1973 gesehen und genoss es
lange Zeit in Süddeutschland durch die Landschaften zu fahren. Dann aber
verschlug es den Diplomat in die große, weite Welt. Nun machte er die
Gegend in Luxemburg unsicher. Ende der 80er Jahre ging es dann aber wieder
Richtung Süddeutschland. 1990 hat der Diplomat genug gesehen und stand
ca. 14-15 Jahre bei einem Autohändler in Ostdeutschland als „Schmückstück“
im Verkaufsraum. Im Dezember 2004 habe ich mir dann einen Traum erfüllt
und mir den Diplomat als Weihnachtsgeschenk selbst geschenkt. Nach
Beseitigung einiger Standschäden und nach dem Austauschen/Überholen/Wechseln
diverser Teile (Reifen, Automatikgetriebe, Vergaser, Zündanlage, Bremsen
usw. usw. usw.) hat er dann 2006 die Hürde des Baurates (H-Kennzeichen)
genommen und gleitet nun wieder mit dem schönen Sound eines V8´s durch
den schönen Teil Hamburgs. An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal
bei allen bedanken, die mir geholfen haben. Ein ganz besonderes
"DANKE" für alles geht dabei an Holger.
Olaf
Rattmann |
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| Diplomat B 5.4S
(1977)
von Frank Hanauer
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Hallo
ich heiße Frank und komme aus der Nähe von Kaiserslautern. Im Alter von gerade mal 13 Jahren nervte ich meinen Vater so lange bis er den Diplo, den ich damals in unserer Tageszeitung !! entdeckte, kaufte. Nun
man muss wissen das auch der Daddy einen totalen Autospleen hatte und
deshalb wahrscheinlich nachgab. Nun
aber zu den Daten des Diplo: Das Auto befindet sich im absoluten Originalzustand und hat 109.000 km. Halt,
ich habe eine Edelstahlauspuffanlage und vor kurzem eine originale
Klimaanlage eingebaut.
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| Diplomat B 2.8E
(1969)
von Thomas Seiler (CH)
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Hallo zusammen! |
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| Diplomat B 2.8
(1977)
von René Döpp
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Hier sehen wir den Diplomat B 2,8 von René Döpp. Der Diplomat ist aus dem letzten Baujahr der B-Serie, nämlich von 1977. René hat auf der technischen Seite die Bremsen, Radlager und den Vergaser des Diplomat überholt. Zusätzlich rüstete er einen Ölkühler nach. Die Abgase entweichen nun durch eine Edelstahlanlage. Optisch wurde auch einiges getan. So wurden die Felgen gestrahlt und pulverbeschichtet, der Wagen wurde neu lackiert und ein neues Vinyldach aufgezogen. Der Innenraum wurde mit neuem Leder eingekleidet und ein neuer Himmel hielt ebenfalls Einzug. Das Lenkrad stammt aus einem Opel GT. Für klare Sicht sorgt nun eine neue Frontscheibe. Wir wünschen allzeit gute Fahrt.
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| Diplomat B 5.4S
(1976)
von Thomas Werner
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Mein Opel Diplomat wurde erstmals am 12.11.1976 als Vorführwagen des Autohauses Oberkassel in Düsseldorf zugelassen. Er wurde dann aber doch Mitte 1977 verkauft und lief dann auch noch bis 1997 in Düsseldorf. 1997 verkaufte der 3. Besitzer ihn nach Bergisch Gladbach. Hier muß der Diplomat wohl längere Zeit abgemeldet und auch teilweise restauriert und neu lackiert worden sein. Dennoch hat sein damaliger Besitzer ihn schon 1999 wieder verkauft und seine Reise ging diesmal nach Köln. Hier wurde er aber nie zugelassen und ich entdeckte ihn im Jahr 2000 im Anzeigenteil einer lokalen Tageszeitung und erwarb ihn sofort beim ersten Besichtigungstermin. Er
gesellte sich dann zu mehreren weiteren KAD B Modellen und einem Commodore
B sowie einem Rekord C, die ich zum damaligen Zeitpunkt auch schon hatte
und bis heute besitze. Für
den abgebildeten Diplo entschied ich mich deshalb, weil er damals neu
lackiert war und daher optisch gut aussah, fahrbereit und komplett mit
neuen Reifen und sehr gut erhaltener Innenausstattung war. Außerdem
hat er viele Extras wie ein ESSD, E-Fenster, Scheinwerfer-Wisch-Wasch
Anlage, Colorverglasung und als Highlight eine Klimaanlage . Einziges
Manko: Die Farbe gefiel mir anfangs überhaupt nicht und ich hatte anfangs
auch den Gedanken ihn in dunkelblau (wie auch sein Vorgänger war)
umlackieren zu lassen. Mittelweile finde ich das (originale) gelb aber
richtig Klasse und er wird auch so bleiben. Nachgerüstet
habe ich noch Ronal Felgen in 7X14, ein Lenkrad aus einem Commodore A und
einen Drehzahlmesser. Folgen wird noch eine beige Lederaustattung und ein
rechter Außenspiegel. Dann ist er so wie ich ihn haben will. Ich
fahre den Wagen seit 2002 vorwiegend im Sommer mit roter Nummer. Regulär
angemeldet wird er wohl nie wieder, da ich wie gesagt noch mehr alte Opel
Modelle besitze und da ist die rote Nummer halt die beste Möglichkeit
alle Autos zu bewegen… Es
fallen zwar immer wieder Arbeiten an, so habe ich vor kurzem die komplette
Bremsanlage überholt sowie die Klimaanlage überholt und wieder in
Betrieb genommen. Einen überholten Kühler hat er auch kürzlich bekommen
und der komplette Unterboden müsste demnächst auch mal überarbeitet und
neu versiegelt werden. Aber erst mal ist er fahrbereit…. In
diesem Sinne wünsche ich allen KAD Fahrern allzeit eine gute Fahrt!! Gruss Thomas Werner
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| Diplomat B 5.4S
(1977)
von Familie Lächler
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Dieser Diplomat 5.4 S ist ein recht später aus dem Jahre 1977, aber Erstzulassung 1978 mit original 112000tkm und drei Vorbesitzern, der erste Jahrgang 1904. Im Herbst 2007 blubberte uns der Opel überaus unerwartet ins Haus, nach dem er kurzfristig innerhalb der Familie verschenkt wurde, mit dem Hintergedanken, ihn in die richtigen Händen zu geben, schließlich würde er sich mit einem Bmw 2000CS und einem NSU Wankel Spider in guter Gesellschaft befinden. Zudem hatte das Auto den Punkt des Originalzustandes erreicht, in dem entweder viele Stunden Arbeit investiert werden mussten, um ein gutes Fahrzeug zu erhalten, denn die Grundsubstanz war gut und hatte höchstens einen Winter etwas Salz gesehen, zudem hatte sich der Rost bisher weitgehend zurückgehalten. Oder aber, das Auto würde das Schicksal vieler Diplomat V8 ereilen, in Form einer stillosen Tieferlegung mit mehr oder weniger zeitgenössischen Tiefbettfelgen und der Aussicht auf zwei bollernde Endrohre und ein technisches K.O. durch Kickdown. Vielleicht hätte er dann noch eine Chance auf ein Leben als Teileträger gehabt. Nein, das konnte nicht zugelassen werden, denn schon einige Jahre zuvor hatte ein Diplomat B 5.4 S sich in der Garage des Hauses Lächler getummelt. Lange Rede, kurzer Sinn, im Frühjahr 2008 dann wurde das Projekt Diplomat in Angriff genommen. Nach annähernd zwanzig Jahren Standzeit mussten die typischen Standschäden repariert werden, wie sämtliche Kühlerschläuche, ein neues Netz für den Kühler und die komplette Bremsanlage, sowie alle Anbauteile zerlegt und gereinigt werden mussten. Auch die Radläufe sowie die Chromleisten ringsum benötigten Zuwendung und nun kann auch der Unterboden wieder ohne dreißig Jahre alten Unterbodenschutz erstrahlen. Zum Glück brauchte der Innenraum unseres pastellbeigen Diplomat nichts weiter als eine Reinigung, die er seit Erstauslieferung hat missen müssen. Im Sommer fand auch wieder ein originales Faltrad seinen Platz im Kofferraum, welches im Laufe der Jahrzehnte einem normalen Ersatzrad hatte weichen müssen. Jetzt ist das Auto innen wie außen in einem wirklich schönen Zustand und macht mit einer behutsamen Politur wieder Staat, so wie es der große Opel schließlich auch machen sollte. Die Bilder sind übrigens im Herbst 2008 gemacht, bei der letzten Ausfahrt dieses Jahres. Nur das Bild mit dem NSU TT im Hintergrund zeigt ihn bei der "Heilbronn Historic" im Juli 2008.
Grüße aus dem Süden der Republik,
Dominik Lächler
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| Diplomat B 5.4S -
Langversion Vogt
(1973)
von Peter Bruestle
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Diese sehr seltene Langversion des Diplomat B stammt aus dem Jahr 1973 und wurde von Opel in Kooperation mit der Fa. Vogt in Bad Neuenahr auf extra Bestellung gefertigt. Laut Aussagen ehemaliger Vogt-Mitarbeiter wurden von 1973 bis 1979 maximal ca. 20-30 Diplomat B V8 zu Langversionen umgebaut, von denen heute noch genau elf Stück in allen Erhaltungszuständen bekannt sind. Ich entdeckte ihn nach langer Suche vor zwölf Jahren in Krefeld - allerdings nicht in diesem Zustand. Er stand schon einige Jahre mit einem Vergaserbrand; die allgemeine Substanz war jedoch - noch dazu für eine Langversion - wirklich gut erhalten, weshalb ich ihn zunächst in einen ordentlichen, voll fahrbereiten Zustand versetzte. Allerdings war schon immer geplant, das Fahrzeug zu restaurieren - womit ich im Herbst 2004 dann auch begann. Trotz der guten Substanz dauerte es schlussendlich volle fünf Jahre, bis die Restaurierung im Spätsommer 2009 endlich abgeschlossen werden konnte und der Diplomat nun so dasteht, wie ich ihn haben wollte - in 1969er silberblau mit nahezu Vollausstattung, schwarzem Leder und schwarzen 7Jx14" Bitter-Ronal-Alufelgen. Die einzigen Abweichungen vom Originalzustand betreffen den linken Außenspiegel, wo ich statt des von innen verstellbaren ein Exemplar der ersten Serie montiert habe, um links und rechts den gleichen Spiegel zu haben, was einfach besser aussieht, wie ich finde - und außerdem habe ich eine komplette, von mir angefertigte Nußbaum-Edelholz-Ausstattung eingebaut, weil mir das originale Plastik-Holzimitat nicht wirklich zusagt. Schließlich ist noch ein originales B-Netz-Telefon von 1973 für die Fond-Passagiere eingebaut.
Peter Bruestle (KAD-NETWORK)
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